Die Fernpassstraße gehört zu den wichtigsten Verkehrswegen durch die Tiroler Alpen. Die B 179 verbindet den Raum Reutte mit Nassereith und dem Inntal. Gleichzeitig nutzen viele Reisende diese Strecke zwischen Deutschland, Tirol und Italien. Dadurch kann das Verkehrsaufkommen besonders an Ferienwochenenden deutlich steigen. Die Route führt durch eine beeindruckende Berglandschaft und über den bekannten Fernpass. Allerdings sollten Autofahrer nicht nur die schöne Umgebung beachten. Auch Verkehr, Wetter, Sperren und mögliche Fahrverbote spielen eine wichtige Rolle. Deshalb lohnt sich eine gute Vorbereitung vor jeder Fahrt. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Informationen und gibt praktische Tipps für eine entspannte Reise über die Fernpassstraße.
Wo verläuft die Fernpassstraße?
Die B 179 beginnt im Raum Nassereith und führt über den Fernpass Richtung Reutte. Anschließend verläuft die Strecke durch das Außerfern bis zur Grenze bei Vils und zum Grenztunnel Füssen. Insgesamt ist die Verbindung rund 49 Kilometer lang. Sie verbindet damit wichtige Orte im Bezirk Reutte mit dem Inntal und weiteren Verkehrswegen. Für Reisende aus Deutschland ist die Route besonders interessant. Schließlich ermöglicht sie eine direkte Verbindung über die Alpen. Gleichzeitig führt die Strecke durch mehrere landschaftlich reizvolle Bereiche Tirols. Wer aus Richtung Süden kommt, kann über Nassereith weitere Verbindungen Richtung Imst und Inntal erreichen.
Entlang der Strecke liegen bekannte Orte und Verkehrspunkte. Dazu gehören unter anderem Reutte, Lermoos, der Fernpass und Nassereith. Auch der Lermooser Tunnel gehört zur wichtigen Infrastruktur der Route. Je nach Abschnitt verändert sich der Straßenverlauf deutlich. Kurven, Steigungen und Gefällestrecken wechseln sich miteinander ab. Deshalb sollten Fahrer ihre Geschwindigkeit immer an die Straßenverhältnisse anpassen. Besonders bei hohem Verkehrsaufkommen ist außerdem genügend Abstand wichtig. Das Land Tirol weist darauf hin, dass die B 179 stark frequentiert wird. Teilweise sind dort täglich bis zu 30.000 Fahrzeuge unterwegs. Entsprechend wichtig ist eine gute Reiseplanung. Mehr lesen : Kärnten Nachrichten
Verkehr auf der Fernpassstraße
Der Verkehr auf der Fernpassstraße kann je nach Reisetag stark schwanken. Besonders während Ferienzeiten steigt die Belastung häufig an. Auch an Feiertagen und langen Wochenenden kann es zu Verzögerungen kommen. Zusätzlich beeinflussen Unfälle, Baustellen und schlechtes Wetter den Verkehrsfluss. Deshalb sollte die aktuelle Verkehrslage vor der Abfahrt geprüft werden. Das Land Tirol nutzt außerdem verschiedene Maßnahmen zur Verkehrssteuerung. Dazu gehören beispielsweise Dosierampeln und Regelungen gegen Ausweichverkehr. Eine scheinbar kurze Strecke kann dadurch deutlich mehr Zeit benötigen. Wer einen festen Termin erreichen muss, sollte deshalb ausreichend Zeit einplanen. So lässt sich unnötiger Zeitdruck während der Fahrt vermeiden.
Bei Stau ist eine spontane Abkürzung über kleine Nebenstraßen nicht immer sinnvoll. In bestimmten Bereichen gelten nämlich saisonale Fahrverbote für den Ausweichverkehr. Diese Regeln betreffen unter anderem ausgewählte Straßen im Raum Nassereith und Reutte. Für 2026 gelten entsprechende Einschränkungen an bestimmten Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie weiteren Reisetagen. Die genannten Ausweichfahrverbote gelten jedoch nicht direkt für die B 179. Deshalb bleibt die Fernpassstraße selbst davon unberührt. Trotzdem sollten Autofahrer immer auf aktuelle Beschilderungen achten. Wer verbotene Nebenstrecken nutzt, riskiert außerdem Probleme mit den geltenden Verkehrsregeln. Eine offizielle Umleitung ist daher grundsätzlich die bessere Lösung.
Fernpassstraße und Maut
Die Mautfrage ist für viele Autofahrer besonders wichtig. Dabei muss zwischen der aktuellen Situation und geplanten Regelungen unterschieden werden. Das Land Tirol plant im Rahmen des Fernpass-Pakets eine zukünftige Fernpass-Durchzugsmaut. Die Einnahmen sollen unter anderem für weitere Maßnahmen an der Verbindung eingesetzt werden. Allerdings sollten Reisende immer prüfen, welche Regelung zum Zeitpunkt ihrer Fahrt tatsächlich gilt. Ältere Informationen können schnell überholt sein. Wer eine Reise plant, sollte deshalb aktuelle Angaben des Landes Tirol berücksichtigen. Besonders bei längeren Fahrten durch Österreich empfiehlt sich außerdem ein Blick auf die allgemeinen Maut- und Verkehrsregeln.
Eine weitere wichtige Regel betrifft schwere Fahrzeuge. Das Fahrverbot für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen auf der Fernpassroute bleibt bestehen. Auch der geplante Fernpasstunnel soll keine zusätzliche Transitroute für den Güterverkehr schaffen. Für normale Pkw-Fahrer steht daher vor allem die aktuelle Verkehrslage im Mittelpunkt. Außerdem sollten mögliche Baustellen und Sperren berücksichtigt werden. Wer sich über österreichische Verkehrsregeln informieren möchte, kann zusätzlich unseren Artikel Verkehrsregeln in Österreich lesen. Dort finden Reisende weitere grundlegende Hinweise für die Fahrt. So lässt sich die Reise besser vorbereiten und unnötige Überraschungen können vermieden werden.
Sperren und Verkehrseinschränkungen
Eine Sperre der Fernpassstraße kann die Reiseplanung erheblich verändern. Solche Einschränkungen können verschiedene Gründe haben. Dazu gehören beispielsweise Unfälle, Bauarbeiten, Veranstaltungen oder angemeldete Versammlungen. Im Jahr 2026 gab es beispielsweise eine zeitlich begrenzte Sperre der B 179. Am 1. August wurde die Straße zwischen Reutte und Nassereith in bestimmten Bereichen zeitweise für den Verkehr gesperrt. Das Land Tirol empfahl deshalb eine großräumige Umfahrung. Solche Ereignisse zeigen, wie wichtig aktuelle Informationen sind. Wer an einem stark frequentierten Reisetag unterwegs ist, sollte daher kurz vor der Abfahrt nochmals die offiziellen Verkehrsmeldungen prüfen.
Auch mögliche Ausweichstrecken müssen berücksichtigt werden. Bei der genannten Sperre im August 2026 war beispielsweise das Hahntennjoch ebenfalls nicht als normale Umfahrung verfügbar. Dadurch waren die Möglichkeiten für Reisende eingeschränkt. Allerdings kann eine Sperre nur einen bestimmten Abschnitt betreffen. Deshalb ist die genaue Uhrzeit ebenso wichtig wie der betroffene Straßenbereich. Suchbegriffe wie „Fernpassstraße gesperrt“ können erste Hinweise liefern. Verlässlicher sind jedoch aktuelle Informationen der zuständigen Behörden. Auf diese Weise lassen sich veraltete Meldungen vermeiden. Besonders bei einer Reise mit engem Zeitplan sollte außerdem eine ausreichende Reserve eingeplant werden.
Fernpasstunnel und geplante Veränderungen
Die Fernpassstraße soll langfristig weiterentwickelt werden. Ein wichtiger Bestandteil des Fernpass-Pakets ist deshalb der geplante Fernpasstunnel. Nach Angaben des Landes Tirol soll das Projekt vor allem die Verkehrssicherheit verbessern. Gleichzeitig soll ein besonders problematischer Straßenabschnitt entlastet werden. Eine Erhöhung der allgemeinen Straßenkapazität ist dabei nicht das erklärte Ziel. Auch das bestehende Fahrverbot für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen soll erhalten bleiben. Der geplante Tunnel ist daher nicht einfach als Ausbau für mehr Güterverkehr gedacht. Stattdessen stehen Verkehrssicherheit und eine stabilere Verbindung zwischen Außerfern und Inntal im Mittelpunkt.
Neben dem Fernpasstunnel sind weitere Maßnahmen vorgesehen. Dazu gehören beispielsweise Verbesserungen am bestehenden Straßennetz und am Lermooser Tunnel. Außerdem sind Maßnahmen gegen Lärm und unerwünschten Ausweichverkehr geplant. Diese Veränderungen können die Verkehrsführung in den kommenden Jahren beeinflussen. Deshalb sollten regelmäßige Nutzer der Strecke aktuelle Informationen zu Bauphasen beachten. Auch bei einer Reiseplanung kann es sinnvoll sein, mögliche Baustellen frühzeitig zu berücksichtigen. Wer Tirol nicht nur durchqueren möchte, findet außerdem in unserem Beitrag Tirol Sehenswürdigkeiten weitere Ideen. So kann sich eine reine Durchreise eventuell mit einem kurzen Aufenthalt verbinden lassen.
Sicher über den Fernpass fahren
Eine Fahrt über die Fernpassstraße erfordert besonders bei schlechtem Wetter Aufmerksamkeit. Regen kann die Fahrbahn rutschig machen. Im Winter kommen Schnee und Eis hinzu. Zudem kann Nebel die Sicht auf kurvigen Abschnitten deutlich einschränken. Deshalb sollte die Geschwindigkeit immer zu den tatsächlichen Bedingungen passen. Ausreichender Abstand zum Vordermann ist ebenfalls wichtig. Gerade bei dichtem Verkehr können Fahrzeuge plötzlich abbremsen. Wer mit einem Wohnmobil oder Anhänger unterwegs ist, sollte außerdem Steigungen und Gefälle berücksichtigen. Eine realistische Fahrzeitplanung hilft zusätzlich. So bleibt auch bei unerwarteten Verzögerungen genügend Zeit für eine sichere Fahrt.
Vor dem Start lohnt sich eine kurze Kontrolle des Fahrzeugs. Zunächst sollten Reifen, Beleuchtung und Bremsen geprüft werden. Anschließend empfiehlt sich ein Blick auf Wetter und aktuelle Verkehrsmeldungen. Im Winter muss außerdem die vorgeschriebene Ausstattung vorhanden sein. Während der Fahrt sollten Navigationsgeräte nicht zu riskanten Ausweichmanövern verleiten. Kleine Nebenstraßen sind bei starkem Verkehr nicht automatisch eine bessere Alternative. Stattdessen sollten Fahrer offizielle Umleitungen beachten. Zusätzlich können Webcams des Landes Tirol bei der Einschätzung der aktuellen Situation helfen. Dadurch erhalten Reisende einen besseren Eindruck vom Verkehr und den Straßenbedingungen entlang der B 179.
Fernpassstraße im Sommer und Winter
Im Sommer gehört die Fernpassstraße zu den wichtigen Reiserouten durch Tirol. Besonders während der Ferien kann das Verkehrsaufkommen stark steigen. Auch Ferienbeginn und Ferienende sorgen häufig für besonders viel Verkehr. Zusätzlich können Feiertage und lange Wochenenden die Situation verschärfen. Wer flexibel ist, kann deshalb versuchen, außerhalb der stärksten Reisezeiten zu fahren. Eine freie Strecke lässt sich dadurch zwar nicht garantieren. Trotzdem kann eine gute zeitliche Planung die Reise angenehmer machen. Vor der Abfahrt sollten außerdem aktuelle Verkehrsmeldungen und mögliche Sperren kontrolliert werden. Dadurch lassen sich überraschende Verzögerungen zumindest teilweise vermeiden.
Im Winter stehen dagegen andere Herausforderungen im Mittelpunkt. Schnee und Eis können die Fahrbahn deutlich schwieriger machen. Gleichzeitig können Nebel und schlechte Sicht die Orientierung erschweren. Deshalb ist eine angepasste Geschwindigkeit besonders wichtig. Auch ausreichend Abstand sollte immer eingehalten werden. Vor einer Winterfahrt lohnt sich außerdem die Kontrolle der vorgeschriebenen Fahrzeugausstattung. Wetteränderungen in den Bergen können relativ schnell auftreten. Deshalb sollten Autofahrer die aktuelle Prognose kurz vor der Abfahrt prüfen. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann zusätzlich Getränke und kleine Pausen einplanen. So bleibt die Fahrt auch bei längeren Verzögerungen entspannter.
Praktische Tipps für die Fahrt
Eine gute Vorbereitung kann die Fahrt über die Fernpassstraße deutlich angenehmer machen. Zuerst sollte der Reisetag berücksichtigt werden. An Ferienwochenenden ist mit höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Danach empfiehlt sich ein Blick auf aktuelle Verkehrsmeldungen und Webcams. Außerdem sollte geprüft werden, ob Sperren oder Baustellen angekündigt sind. Wer einen wichtigen Termin erreichen muss, sollte zusätzliche Zeit einplanen. Das gilt besonders bei langen Strecken durch Tirol. Bei Stau sollten Fahrer nicht einfach auf unbekannte Nebenstraßen ausweichen. Dort können ebenfalls Fahrverbote gelten. Stattdessen sind offizielle Umleitungen und behördliche Hinweise die sicherere Orientierung.
Auch eine kleine Reise-Checkliste kann hilfreich sein. Dazu gehören Fahrzeugkontrolle, Wetterprüfung und aktuelle Verkehrsinformationen. Im Winter kommt die passende Ausstattung hinzu. Bei längeren Verzögerungen können Wasser und kleine Snacks praktisch sein. Regelmäßige Pausen helfen außerdem dabei, konzentriert zu bleiben. Während der Fahrt sollten Fahrer die Geschwindigkeit an Wetter und Verkehr anpassen. Ebenso wichtig ist ein ausreichender Sicherheitsabstand. Bei einer offiziellen Sperre sollte die Situation direkt anhand aktueller Behördeninformationen geprüft werden. Das Land Tirol veröffentlicht entsprechende Informationen zur B 179 und zu besonderen Verkehrslagen. Dadurch lassen sich ältere oder ungenaue Angaben aus Reiseportalen besser vermeiden.
Häufige Fragen zur Fernpassstraße
Ist die Fernpassstraße mautpflichtig?
Für die Fernpassstraße ist eine zukünftige Fernpass-Durchzugsmaut im Rahmen des Fernpass-Pakets geplant. Reisende sollten jedoch immer die zum jeweiligen Fahrtzeitpunkt gültigen Regeln prüfen. Dadurch lassen sich Missverständnisse über aktuelle und geplante Mautregelungen vermeiden.
Wo verläuft die Fernpassstraße?
Die B 179 führt von Nassereith über den Fernpass Richtung Reutte. Danach verläuft die Strecke weiter bis zur Staatsgrenze bei Vils beziehungsweise zum Grenztunnel Füssen. Damit verbindet die Route das Außerfern mit dem Raum Inntal.
Gibt es Fahrverbote auf der Fernpassstraße?
Für bestimmte Nebenstraßen gelten saisonale Fahrverbote gegen Ausweichverkehr. Die genannten Einschränkungen betreffen jedoch nicht die B 179 selbst. Zusätzlich besteht weiterhin ein Fahrverbot für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen auf der Fernpassroute.
Wann ist auf der Fernpassstraße besonders viel Verkehr?
Besonders während Ferienzeiten, an Feiertagen und an starken Reisewochenenden kann der Verkehr deutlich zunehmen. Deshalb lohnt sich eine Kontrolle der aktuellen Verkehrslage vor der Abfahrt. Wer flexibel ist, kann außerdem weniger stark belastete Reisezeiten wählen.
Kann die Fernpassstraße kurzfristig gesperrt werden?
Ja, zeitweise Sperren sind möglich. Gründe können beispielsweise Unfälle, Bauarbeiten oder besondere Veranstaltungen sein. Deshalb sollten Reisende vor der Abfahrt aktuelle Meldungen prüfen. Bei einer Sperre können außerdem bestimmte Ausweichstrecken ebenfalls eingeschränkt sein.
Fazit zur Fernpassstraße
Die Fernpassstraße ist eine wichtige Verbindung durch die Tiroler Alpen. Gleichzeitig kann die B 179 an starken Reisetagen erheblich belastet sein. Deshalb gehören Verkehr, Wetter und mögliche Sperren zur Reiseplanung dazu. Wer die Strecke nutzen möchte, sollte aktuelle Informationen vor der Abfahrt prüfen. Auch geplante Projekte wie der Fernpasstunnel können die Route langfristig verändern. Besonders wichtig bleibt eine vorausschauende und angepasste Fahrweise. Ausreichend Zeit hilft außerdem dabei, bei Verzögerungen ruhig zu bleiben. Mit einer guten Vorbereitung lässt sich die Fahrt über den Fernpass besser planen. Wer zusätzlich aktuelle Behördenmeldungen berücksichtigt, kann seine Reise sicherer und entspannter gestalten.
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